Mein Name ist Frank König, ich bin 44 Jahre alt und beschäftige mich seit ca. 4 Jahren mit dem Thema Fettleber. Bei mir wurde vor 3 Jahren eine Nicht-Alkoholische Fettleber (NAFLD) diagnostiziert, was mich ehrlich gesagt schockierte hatte.

Meine Erfahrungen und Tipps wie ich meine Fettleber regenerieren konnte, möchte ich mit Ihnen hier auf Fettleber.net teilen.

Zunächst mal Hand auf´s Herz: wen interessiert eigentlich eine Fettleber?

Das Ding tut nicht weh und macht auch sonst weiter keine Probleme – habe ich gedacht. Na klar könnten hier und da ein paar Kilos weniger sein, etwas mehr Bewegung wäre bestimmt auch nicht schlecht und irgendwann hat der Arzt auch mal etwas von einer Fettleber erwähnt.

Besonders schlimm schien mir dieses Thema aber nicht zu sein. Warum sollte ich mich also damit intensiv auseinandersetzen?

Ganz einfach, weil eine unbehandelte Nicht-Alkoholische Fettleber tödlich enden kann!

25 bis 30% der Deutschen leiden unter einer Fettleber, jeder zweite entwickelt im Laufe der Zeit eine entzündliche Leberzirrhose, was die nächste Stufe einer nicht behandelten Fettleber ist und oft hilft dann nur noch eine Transplantation.

Denn ohne eine funktionsfähige Leber ist der Körper nicht mehr in der Lage, Giftstoffe abzubauen, die Gesundheit baut extrem schnell ab und die Lebenserwartung sinkt enorm.

Medikamente gegen eine Nicht-Alkoholische Fettleber sind nicht verfügbar.

Und das fatale ist, eine Fettleber verrichtet noch lange Zeit ihren Dienst ohne handfeste Beschwerden. Deshalb ist es so wichtig, die ersten unspezifischen Symptome ernst zu nehmen.

Zu den Symptomen gehören:

  • Müdigkeit
  • Antriebsschwäche
  • Konzentrationsstörungen
  • Gewichtszunahme
  • keine Abnahme trotz Diät
  • Völlegefühl
  • Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln
  • Blähbauch
  • Blähungen

Bei mir war es zunächst das Gefühl, ständig einen Blähbauch zu haben. Später habe ich dann alle möglichen Nahrungsmittel nicht mehr gut vertragen. Ob Brot oder Milchprodukte – ich fühlte mich aufgebläht, manchmal bekam ich sogar Durchfall.

Zuerst dachte ich an eine Gluten- oder Lactoseintoleranz, doch meine Liste mit Nahrungsmitteln, die ich nicht vertrug, wurde immer länger. Dann bekam ich noch ständig Sodbrennen – ein Schluck Wein und die Nacht war gelaufen.

Und dann das lästige Thema Übergewicht: ich hatte das Gefühl, ich muss nur etwas Fettiges oder Süßes sehen und nehme schon zu. Sämtliche Versuche, ein paar Kilo zu verlieren, waren erfolglos. Bei jedem Diätversuch ging das Gewicht zwar ein oder zwei Kilo nach unten, aber dann tat sich nichts mehr.

Das Gewicht saß einfach bombenfest. Es war zum Verzweifeln und die Lebensqualität war dahin!

Kommt Ihnen das evtl. auch bekannt vor?

Irgendwann bin ich dann bei meinen Recherchen auf das Thema Fettleber gestoßen und ich hatte plötzlich all meine Symptome vor mir!

Und ganz hinten im Kopf erinnerte ich mich: vor Jahren hatte ein Arzt einmal gesagt, dass bei mir der Verdacht auf eine Fettleber besteht.

Von da an ging es bergauf! Ich habe es geschafft, mein Gewicht zu reduzieren, vertrage wieder alle Lebensmittel und bin voller Energie und Elan!

Denn die positive Nachricht ist: Im Gegensatz zur Lunge, dem Herz oder der Niere ist die Leber ein Organ, das über fast wundersame Selbstheilungskräfte verfügt! Und sie dabei zu unterstützen ist gar nicht schwierig!